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Vorwort

 

Die Kaunistik-Abteilung der öffentlichen Bibliothek des Bezirks Kaunas (weiter im Text – OBBK) hat im Jahre 2007 mit der Erstellung der elektronischen Datenbank „Kaunas: Daten und Fakten“ begonnen. Ziel dieser Arbeit – ein elektronisches Datenverzeichnis, das allen zugänglich ist und eine systematisierte Information in Text und Bild über Kaunas* von seinen Anfängen bis heute liefert. Die elektronische Datenbank entsteht in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen, Fachleuten der Geschichte, Museen, Archiven, Besitzern von Sammlungen.
Ohne die schriftliche Zusage der öffentlichen Bibliothek des Bezirks Kaunas, anderer Gedächtnisinstitutionen und der Besitzer von persönlichen Sammlungen ist Kopieren, Veröffentlichung, Publizieren in Druckschriften und im Internet, Änderung und Erstellung von abgeleiteten Produkten verboten. Nach Benutzung der in der elektronischen Datenbank veröffentlichten Dokumente muss ihre Quelle angegeben werden.
Die elektronische Datenbank ist vor allem für diejenigen gedacht, die aus verschiedenen Gründen die Leistungen von Bibliotheken, Museen oder Reiseführern nicht direkt in Anspruch nehmen können. Die Benutzer sind meistens Angehörige von verschiedenen sozialen Gruppen und Interessenbereichen, in Kaunas ansässige Ausländer, litauische Emigranten u.a.
Oft ist unklar, welches Datum das richtige ist, denn in unterschiedlichen Quellen werden zum Teil unterschiedliche Daten genannt. Die Verfasser der elektronischen Datenbank verfügen über eine einmalige Kaunistik-Kartei mit über 600.000 bibliographischen Eintragungen, sie wählen die Quellen aus, geben nach Möglichkeit die primären oder wissenschaftlichen Quellen an und versorgen die Kunden mit elektronischen Adressen, die zum weiteren Recherchieren anregen. Die vorhandene Information wird mit aufschlussreichen Illustrationen nicht nur aus dem Besitz der OBBK versehen, sondern auch aus den Fonds anderer Institutionen ergänzt – des Kriegsmuseums Vytautas des Großen, des Museums der Stadt Kaunas, des Museums für Geschichte der Medizin und Pharmazie in Litauen, des Pädagogischen Museums des Bezirks Kaunas und aus privaten Sammlungen. Die Herausgebergruppe hat die Historiker Rasa Varsackytė, Liudas Glemža, Mindaugas Bertašius u.a. konsultiert.
 
  • Mit Stern (*) sind die Daten versehen, die in verschiedenen Quellen unterschiedlich angegeben sind.
  • In der elektronischen Datenbank werden Links zu den Daten anderer historischen Perioden angegeben.
  • Die Suche erfolgt nach Schlüsselwörtern (Singular Nominativ), nach Daten
    (Jahr, Jahrhundert) und beliebigem Wort (oder Fragment).
 
 
Die elektronische Datenbank wird ständig durch aktuelle schriftliche und visuelle Informationen und Informationsquellen ergänzt. Ungenauigkeiten werden korrigiert.
 
Das Titelblatt zeigt den Blick auf die Altstadt von Kaunas von Linksmadvaris aus gesehen. Maler Napoleon Orda. 1875 [Napoleonas Orda: senosios Lietuvos architektūros peizažai / Vytautas Levandauskas, Renata Vaičekonytė-Kepežinskienė. – Vilnius, 2006. – S. 78.]. Das Original befindet sich im Nationalmuseum von Krakau.
 
Der von der Regierung Litauens eingesetzte Ausschuss für die Informationsgesellschaft hat im jährlich organisierten Wettbewerb „Der neue Buchträger 2007“ den ersten Preis für den Einsatz von Informationstechnologien bei der Erwachsenenbildung der elektronischen Datenbank „Kaunas: Daten und Fakten“ verliehen. Der Wettbewerb fördert und unterstützt die Initiativen zur Erweiterung der Informationsgesellschaft.

*Kaunas, Kowno, Kovne, Kovna, Kauen