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Die erste Litauische Republik (1918–1940)


Am 2.01.1919 zog sich die Provisorische Regierung Litauens aus Vilnius nach Kaunas zurück. 
Am 12.01.1919 wurde auf Initiative von Dr. Rokas Šliūpas und anderen Medizinern die Genossenschaft des Roten Kreuzes in Kaunas gegründet 
Am 15.01.1919 wurde in Kaunas (Donelaičio Str. 13) die Kriegsschule gegründet, die die Jungoffiziere für die litauische Armee ausgebildet hat. 
Am 10.02.1919 wurde das private polnische Gymnasium gegründet. 
Der 12.03.1919 zählt als Geburtstag der litauischen Luftstreitkräfte. 
Im April 1919 wurde das erste Lichtspielhaus „Palas“ nach der Wiederherstellung der Unabhängigkeit gegründet, welches bis 1931 funktionierte (Laisvės Allee 82). 
18.05.1919 Anfang der litauischen sportlichen Entwicklung – erfolgt die Gründung des Sportverbandes Litauens.  
Am 11.07.1919 haben die deutschen Truppen Kaunas verlassen, die nationalen Staatsorgane bekamen freie Hand. 
Am 15.07.1919 wurde auf Initiative von Tadas Ivanauskas die erste naturwissenschaftliche Institution gegründet: die Naturforschungsstation mit dem Museum (die Exponate reichen bis in die Jahre 1859–1861).  
Am 15.08.1919 wurde im Volkstheater die litauische Nationaloper „Birutė“ von A. Sutkus und J. Tallat-Kelpša aufgeführt (Autoren M. Petrauskas, G. Landsbergis-Žemkalnis), am 31.12.1920 erklang im professionellem Theater der Genossenschaft der Kunstdarsteller Litauens die „Traviata“ von Verdi. 
Am 15.12.1919 wurde das Kriegsmuseum auf der Manege des 111. Infanterieregiments vom Don der zaristischen Armee gegründet. 
Am 20.12.1919 wurde in Kaunas, im Gebäude des Sejms (Gimnazijos Str. 3), die zentrale Staatsbibliothek gegründet (heute die Nationalbibliothek Litauens von Martynas Mažvydas). 
1919 haben Litauen und Lettland diplomatische Beziehungen aufgenommen und gegenseitige Vertretungen eröffnet. 
1919 wurde die während der Herrschaft des zaristischen Russlands (1887–1990) gebaute Mühle und der Lagerkomplex zum Eigentum des unabhängigen Litauens. 
1919 wurden die Vorstädte an die Stadt Kaunas angeschlossen: Vilijampolė, Žemieji Šančiai, ein Teil von Aleksotas und Žaliakalnis. 
1919 fing die Geschichte der Erste-Hilfe-Station in Kaunas an. 
1919 begann die Geschichte des Gymnasiums von Steponas Darius und Stasys Girėnas. 
1919 gründete J. Naujalis eine private Musikschule, die am 1.10.1920 verstaatlicht und am 1.04.1933 zum Konservatorium von Kaunas wurde. 
1919 wurde die Schmalspureisenbahn zwischen Hoch-Panemunė und der Altstadt in Betrieb gesetzt, die von den Einwohnern der Stadt „Kukuschka“ genannt wurde. 
Am 15.01.1920 wurden in Kaunas die provisorischen Kurse für Offiziere gegründet, um das Niveau zwischen der militären und der allgemeinen Bildung der Offiziere auszugleichen. Am 13.04.1921 kamen die höheren Offizierskurse hinzu.  
Am 27.01.1920 wurden Höhere Kurse eingeführt. Auf deren Basis wurde am 16.02.1922 die Universität Litauens gegründet (Ecke A. Mickevičiaus Str. und K. Donelaičio Str.). 
Am 21.02.1920 wurde die Juristische Gesellschaft gegründet. 
Am 21–23.02.1920 fand ein prokommunistischer Aufstand von Soldaten der Kaunasser Garnison statt. 
Am 1.04.1920 wird die Telegrammagentur Litauens ELTA gegründet, die bis 1944 in Kaunas tätig war. 
Am 15.05.1920 nahm der Gründungssejm im Stadttheater von Kaunas seine Tätigkeit auf (gemäß der Verordnung vom 16.02.1918), der die Verwaltung des Landes übernahm und Litauen zur demokratischen Republik erklärte.  
Am 25.05.1920 wurde im Stadtviertel von Nieder-Šančiai die AG „Ringuva“ gegründet, die Speiseöl herstellte, ab 1939 – auch die Seife. 
Am 7.08.1920 hat die deutsche höhere Realschule ihre Tätigkeit aufgenommen, die 1930 zum Gymnasium wurde. 
Am 31.08.1920, noch vor der Ratifizierung des Vertrages mit der UdSSR, besuchte Kaunas der Bevollmächtigte A. Akselrod. 
Am 17.09.1920 wurde auf Initiative der Genossenschaft der Russischlehrer „Bildung und Licht“ (lit. „Mokslas-Šviesa“) (Vorsitzender Aleksandras Timinskis) das russische Privatgymnasium gegründet. 
1920 wurde im Stadtviertel Hoch-Freda, im Gutshof von J. Godlevskis die Gärtnereischule gegründet, 
1920 wurde die AG „Nemunas“ (Vytauto Pr. 26a, alte Nummerierung) gegründet. 
1920 wurde die Höhere Technische Schule von Kaunas gegründet – die erste im unabhängigen Litauen zur Ausbildung von Technikern. 
1920 wurden die zehnmonatigen Kurse für Geburtshelferinnen gegründet, 
1920 wurden die Zeichenkurse gegründet, auf deren Basis 1922 die Kunstschule von Kaunas entstand. Sie funktionierte bis 1940. 
1920 gründete die Genossenschaft der Kunstschaffenden Litauens Spieltheater für Drama und Oper im Theaterpalast der Stadt (heute der staatliche Musiktheater von Kaunas). 
1920 wurde die Industrie- und Handelsgesellschaft „Drobė“ gegründet. 
1920 wurde im Stadtviertel Šančiai die 2. Mittelschule von Kaunas eröffnet, die im Jahre 1923 zum 2. Progymnasium wurde. 
1920–1940 wurde unter der Adresse Laisvės Allee 25 (heute Laisvės Allee 47) das berühmte Cafe von Max Conrad betrieben ( 1852 gegründet als Konditorei, seit 1862 als Cafe tätig). 
1920–1940 wurden in Kaunas sehr aktiv jüdische Gymnasien gegründet: 
1920–1940 mietete die Deutsche Botschaft Räume in der Gedimino Straße. 
Am 21.02.1921 wurden die Verlagsgenossenschaft und die Buchhandlung „Dirva“ (Leiter – Adomas Dundzila) gegründet. 
Am 20.06.1921 hat Dänemark seinen Vertreter nach Kaunas entsandt, bevor es offiziell das unabhängige Litauen anerkannt hat. 
Am 29.07.1921 nach der Fusion der Knochenmehlfabrik von R. Tillmanns mit der Schokoladen- und Pralinenfabrik der Brüder Kagan aus Šiauliai wurde in Šančiai (A. Juozapavičiaus Prospekt 80) die Schokoladen- und Pralinenfabrik „Tilka“ (Tillmanns und Kagan) gegründet.  
Am 15.–16.10.1921 fand am Kriegsmuseum die erste landwirtschaftliche Ausstellung statt. 
Am 16.10.1921 wurde im Park des Kriegsmuseums das Denkmal „An die Gefallenen für die Freiheit Litauens“ eingeweiht (Bildhauer J. Zikaras und Architekt V. Dubeneckis). 
Am 19.10.1921 wurde das Zentrale Staatsarchiv gegründet. 
Am 1.11.1921 hat der Konsul der Tschechoslowakei Prof. Jaroslav Galia im Hotel „Metropolis“ seine diplomatische Mission aufgenommen. 
Am 7.11.1921 nahm das Konsulat der USA seine Tätigkeit in Kaunas unter der Adresse Gedimino Str. 6. auf. 
Im November 1921 nahm das Lehrerseminar für Mädchen der Gesellschaft des Hl. Vinzenz Paulus (heute Rathausplatz 7) seine Tätigkeit auf. 
1921 wurde die Genossenschaft der freiwilligen Feuerwehr von Kaunas gegründet (in der Zwischenkriegszeit E. Ožeškienės Str. 27), 
1921 wurde die Botschaft Estlands eröffnet. Seit 1928 residierte sie unter K. Donelaičio Str. 71, 1931–1940 – Parodos Str. 16 (heute 24). 
1921 wurde in Aleksotas die Holzkirche des Hl. Kasimirs gebaut. 
1921 wurde auf Initiative der Lehrergewerkschaft Litauens die Gesellschaft „Spaudos fondas“ (Vytauto Pr. 23) gegründet – die größte unabhängige Gesellschaft für Produktion und Vertrieb von Lehrbüchern und Büchern im unabhängigen Litauen. 
1921 wurde die Druckerei „Varpas“ gegründet (Laisvės Allee 10, heute 60). 
Am 25.01.1922 wurde auf Initiative der Geschäftsleute jüdischer Abstammung A. Rosenberg, E. Taubmann und M. Judasin das pharmakologische chemische Labor „Sanitas“ gegründet. 
Am 30.01.1922 wurde unter der Leitung des Konsuls V. Aarni die Botschaft von Finnland in der Kęstučio Straße eröffnet. 
Am 18.07.1922 wurde die Kulturgesellschaft der litauischen Frauen registriert, deren Mitglieder die Nonnen der heimlich handelden Kongregation der Dienerinnen des heiligsten Herzen Jesu waren. 
Am 2.10.1922 hat die Litauische Nationalbank ihre Tätigkeit in Kaunas aufgenommen. 
Am 1.11.1922 wurde in Linksmadvaris (Viesulava) die Milizschule gegründet. 
Am 18.11.1922 fand die offizielle Eröffnung des Pädagogischen Museums in Kaunas statt (Laisvės Allee 12, heute Laisvės Allee 24). 
Am 20.12.1922 anerkannte Italien das unabhängige Litauen; die Kanzlei der italienischen Botschaft bezog das Hotel „Versailles“. 
1922 wurde eine Gründergruppe gebildet, die die Aktiengesellschaft „Ragutis“ gründete  
1922 gründete Schweden das Konsulat in Kaunas. 
1922 gründeten der Industrielle Litauens J. Vailokaitis und Ingenieur V. Geiga die AG „Palemonas“. 
1922 ließ sich die Vertretung Frankreichs unter der Adresse Vytauto Pr. 89 / Laisvės Allee 9 nieder (im Erdgeschoss residierte das Konsulat von Argentinien). 
1922 zog die Botschaft von Großbritanien in das Haus Kęstučio Str. 29 ein. 
1922 wurde in Kaunas das Schweizer Konsulat gegründet, 
1922–1928 residierte das Konsulat von Niederlanden unter der Adresse Laisvės Allee 42, 
Am 22.04.1923 wurde die Union der landwirtschaftlichen Kooperativen Litauens gegründet. 
Am 18.07.1923 wurde im Haus „Saulė“ das erste Progymnasium für Mädchen gegründet, dem am 14.07.1926 der Name „Saulė“ verliehen wurde. 
Am 22.09.1923 gründeten die Brüder Salamon die Tabak-und Zigarettenfabrik (heute E. Ožeškienės Str. 18). 
Am 23.11.1923 wurde die Büste des Volkspatriarchen Dr. Jonas Basanavičius im Garten des Vytautas-Magnus-Militärmuseums enthüllt 
1923 gründete Juozas Tumas-Vaižgantas das Schriftmuseum (früher Kulturmuseum) an der humanitären Fakultät der Bibliothek der Universität Vilnius (K. Donelaičio Str. 26). 
1923 wurde in Kaunas der Nahrungsverarbeitungsbetrieb „Maistas“ gegründet. 
1923 wurde der Botanische Garten in Hoch-Freda gegründet. 
1923 nahm das Norwegische Konsulat seine Tätigkait in Kaunas unter der Adresse Laisvės Allee 15 auf. 
Am 23–25.08.1924 fand das erste Sängerfest auf dem Platz von P. Vileišis (damals Tag der Lieder genannt) statt. 
Am 15.09.1924 wurde im Haus „Saulė“ (heute Savanorių Pr. 46) das Seminar von Simonas Daukantas eröffnet (Direktor – Dr. Klemensas Ruginis). 
Am 26.09.1924 wurde in Kaunas der Auftrag für die Verlegung der Kanalisation feierlich unterzeichnet. 
Im September 1924 fahren drei Busse der Gesellschaft „Auto“ vom Rathausplatz nach Panemunė und setzen somit den Anfang für den Busverkehr in Kaunas. 
1924, nach einer hundertjährigen Pause, wurde das Jesuitengymnasium wiedereröffnet (die russische Regierung schloss die Schule 1824). 
1924 wurde durch Bemühungen von A. Kniūkšta im Haus von Maironis (Rathausplatz 13) der Buchverlag „Sakalas“ gegründet. 
Am 19.04.1925 wurde der Palast der Genossenschaft der Heiligen Zita für Dienstmädchen und Arbeiterinnen Litauens eingeweiht (heute Gimnazijos Str. 7; Architekt Feliksas Vizbaras).  
Am 24.04.1925 wurde auf Initiative von V. Ruzgas die Bibliothek und der Lesesaal von Vincas Kudirka im Stadtzentrum (Laisvės Allee 48) gegründet, die bis 1944 funktionierten (am 3.08.1944 wurde die Bibliothek durch die deutschen Luftangriffe zerbombt). 
Am 1.06.1925 gründeten G. Glazer und Z. Levusch in Kaunas (Kęstučio Str. 63) die erste Trikotagenfabrik in Litauen „Glalev“. Auf der Grundlage dieser Fabrik gründeten Levusch, Aranauskas und Černesas 1930 im Stadtviertel Šančiai (damals Virvių Str. 13) die Aktiengesellschaft „Cotton“, die gemusterte Trikotware und Socken herstellte. 
Am 13.12.1925 wurde auf dem Eichenberg die provisorische Galerie von M. K. Čiurlionis eröffnet (Architekt V. Dubeneckis), die zum Zentrum des Museumswesens in Litauen wurde. 
1925 wurde die HandeIs- und Industriekammer gegründet, 1936 wurde sie in Handels-, Industrie- und Handwerkskammer umorganisiert. 
1925 wurde zum alten Hotelkomplex „Metropolis“ ein neues Hotel „Litauen“ (lit. „Lietuva“) dazugebaut (Architekt Vladimiras Dubeneckis). 
1925 wurde die jüdische Zentralbank gebaut (1920 gegründet). 
1925–1931 wurde das Institut für Physik und Chemie der Vytautas Magnus Universität in Linksmadvaris erbaut. 
Im Frühling 1926 wurde Kaunas überschwemmt. 
Am 04.04.1926 wurde das Erzbistum Kaunas gegründet. 
Am 27.05.1926 wurde die Landwirtschaftskammer gegründet. 
12.06.1926 gilt als Anfang der Rundfunkübertragung in Litauen. 
Am 9.08.1926 wurde in Kaunas die Internuntiatur gegründet. 
Am 17.12.1926 fand ein Staatsstreich statt, der legal gewählte Präsident Kazys Grinius wurde abgesetzt und das autoritäre Regime von Antanas Smetona eingeführt. 
Am 1.09.1927 wurde das staatliche Mädchengymnasium „Aušra“ gegründet (Gimnazijos Str. 3). 
Im September 1927 nahm das Konsulat des Österreichs seine Tätigkeit in Kaunas (heute Laisvės Allee 90) auf. 
Am 21.10.1927 wurde die AG „Pienocentras“ gegründet, der Zentrale Verband der milchverarbeitenden Betriebe Litauens, die in den Jahren 1927–1940 funktionierte. 
Im November 1927 nahm der Omnibusbahnhof (damals Nemuno Str. 12) seine Tätigkeit auf. 
1927 wurde die Gewebefabrik „Liteksas“ gegründet („Litex“; Gedimino Str. 5), 
1927 wurde die Glasfabrik „Aleksotas“ gegründet. 
1927 wurde im Volkshaus (Lukšio Str. 15, heute Šv. Gertrūdos Str.) das Anti-Alkohol-Museum gegründet, 
1927 hat im Stadtviertel Vilijampolė die AG „Lietuvos degtukai“ ihre Tätigkeit begonnen, 
Am 16.02.1928 wurde der Palast feierlich eröffnet (Parodos Str. 26; Architekt E. Frykas), in dem die 1922 gegründete Korporation der völkischen Studenten „Neo-Lithuania“ tätig war. 
Am 27.02.1928 wurde das Institut für Blinde in Kaunas eröffnet (Tvirtovės Allee 6, heute Taikos Pr. 6). 
Am 23.03.1928 wurde die AG „Pažanga“ (Laisvės Allee 29) gegründet. 
Am 14.05.1928 wurde das Denkmal „Laisvė“ (die Freiheitsstatue) (Bildhauer J. Zikaras, Architekt V. Dubeneckis) im Garten des Kriegsmuseums enthüllt. 
Am 20.07.1928 wurde die Druckerei AG „Spindulys“ gegründet (Miško Str. 11), indem man die Druckerei „Švyturys“ (tätig in Kaunas 1924–1928) und die staatliche Druckerei (entstanden aus der Druckerei des Kaunasser Guberniums) zusammengeführt hatte. 
Am 28.10.1928 wurde die Krankenkasse in Kaunas gegründet (bis 1934 war sie unter der Adresse Maironio Str. 1 tätig), 
Am 4.12.1928 wurde das größte Lichtspielhaus mit 800 Plätzen „Metropolitain“ geöffnet (Laisvės Allee 71, Architekt V. Dubeneckis, K. Dušauskas-Duž). 
Am 22.12.1928 wurde die Brücke von Panemunė über Nemunas gebaut (die deutsche Armee baute 1916 die erste provisorische Brücke). 
1928 wurde das Krankenhaus des Hl. Lukas in einem Holzhaus neben dem VII Fort gegründet. 
1928 hat die Trikotagenfabrik „Silva“ ihre Tätigkeit im Stadtviertel Vilijampolė aufgenommen. 
1928 wurde die kleine Christus-Auferstehungs-Kirche gebaut (Projektautor Ing. Z. Novenny). 
Am 30.10.1929 wurde die Brücke von Vilijampolė (Petras-Vileišis-Brücke) über die Neris eröffnet (die erste Holzbrücke wurde während des Ersten Weltkrieges gebaut). 
Am 15.12.1929 wurde das zentrale Wasserleitungssystem in Kaunas in Betrieb genommen, mit der Duchführung des Projektes hatte man 1927 begonnen. 
1929 wurde in Petrašiūnai einer der ältesten Betriebe von Silikaterzeugnissen „Bitukas“ in Betrieb genommen. 
Am 11.01.1930 wurde die Brücke von Aleksotas (von Vytautas dem Großen) über Nemunas eröffnet. 
Am 16.05.1930 wurde das Sanatorium der Gesellschaft zur die Bekämpfung der Tuberkulose in Hoch-Panemunė (heute Kruonio Str. 21; Architekt Viktoras Malejinas) eröffnet. 
Am 20.09.1930 wurde anstelle von der ehemaligen Tillmanns Fabrik im Stadtviertel Karmeliten (Griunvaldo Str. 3/5) die AG „Kauno audiniai“ vom lettischen Geschäftsmann R. Hirša gegründet. 
Am 11.11.1930 wurde das Heizkraftwerk von Petrašiūnai in Betrieb genommen, welches zum Hauptlieferanten vom Strom für die Stadt wurde. 
Am 25.12.1930 wurde das modernste Kinotheater mit 750 Plätzen „Forum“ geöffnet (in der Sowjetzeit „Laisvės“, Laisvės Allee 46 a), 
1930 wurde auf dem Gelände des heutigen Ramybė-Parks auf Initiative der Genossenschaft von Tataren anstelle des alten hölzernen Gebetshauses eine neue Moschee gebaut (Projektautor und Architekt V. Michnevičius und A. Netyksa). 
1930 wurde das 500-jährige Todesjubiläum vom Großfürsten Litauens Vytautas begangen. 
1930 entsteht der Justizpalast (Architekt Edmundas Frykas; L. Sapiegos Str. 5/E. Ožeškienės Str. 12). 
1930–1931 wurde die Brücke aus Stahlbeton über den Fluss Jiesia gebaut. 
Am 1.09.1931 wurde die Grundschule eröffnet, der am 9.10.1931 der Name von Jonas Jablonskis verliehen wurde. 
1931 wurde zur Verbesserung der Verbindung zwischen dem oberen und unteren Stadtteil die Seilbahn von Žaliakalnis gebaut, 
1931 wurde über den Fluss Nevėžis eine Metallbrücke gebaut; sie bekam den Namen von Vincas Stašelis, Lehrer aus dem Städtchen Raudondvaris, der 1923 während der Befreiung von Klaipėda gefallen war. 
1931–1934 wurde das Gebäude der AG „Pienocentras“ gebaut (Laisvės Allee 55 / S. Daukanto Str. 18, Architekt V. Landsbergis-Žemkalnis), 1932–1934 entstand das Gebäude der AG „Pažanga“ (Laisvės Allee 53, Architekt F. Vizbaras). 
Am 2.01.1932 wurde die Hauptpost eröffnet (Laisvės Allee 102, Architekt F. Vizbaras). 
Am 7.09.1932 wurde in Hoch-Panemunė (auf dem Hof der Kriegsschule) das Denkmal für den Großfürsten Vytautas Magnus eingeweiht (Bildhauer Vincas Grybas). 
Am 4.12.1932 wurde das Mutter-und-Kind-Museum gegründet (Laisvės Alle 12, heute 24), 
1932 gründeten die Brüder Vinikai die erste Pelzverarbeitungsfabrik „Vilkas“ in Litauen (Vilijampolė, Degtukų Str. 22). 
1932 hat der Maler N. Arbit Blatas (anders noch – Arbitblatas, Blatas Arbit) die erste private Malergalerie des Baltikums in Kaunas gegründet (Platz der Unabhängigkeit 3). 
1932 wurde im Stadtviertel Vilijampolė die Kirche des Hl. Joseph gebaut. 
1932–1935 wurde im Stadtviertel Petrašiūnai die Kirche des Hl. Vinzenz Paulus gebaut (Projektautor – Ingenieur Mikalojus Mačiulskis), 
Am 12.01.1933 wurde die Papierfabrik von Petrašiūnai in Betrieb genommen (heute R. Kalantos Str. 34), die 1940–1990 den Namen von J. Janonis trug. 
Am 19.07.1933 versammelten sich im Flughafen von Kaunas 60 000 Menschen, um die leiblichen Überreste von litauischen Fliegern Steponas Darius und Stasys Girėnas in Empfang zu nehmen. 
1933 wurde in Vilijampolė (heute Raudondvario Chaussee 122) die Fabrik für Gummierzeugnisse die AG „Inkaras“ gegründet. 
1933 wurde die Medizinfakultät der Vytautas-Magnus-Universität eröffnet (A. Mickevičiaus Str. 9, Architekt V. Dubeneckis, Ing. F. Vizbaras). 
1933–1940 wurde der Gebäudekomplex der Veterinärakademie gebaut (Tilžės Str. 18, Projektautor Ing. J. Jasiukaitis). 
1933 wurde das Gebäude der Selbstverwaltung des Bezirks Kaunas gebaut (Vytauto Pr. 91; Architekt V. Landsbergis-Žemkalnis). 
Am 28.06.–1.07.1934 fand in Kaunas das Erste Eucharistische Kongress Litauens statt. 
Am 29.06.1934 wurde der Grundstein der Christi-Auferstehungskirche geweiht. 
Am 3.10.1934 wurde die Schuhfabrik „Lituanica“ von den Brüdern Saja-Ber und Mordchel Gotthelf in Betrieb genommen (Jonavos Str. 13). 
Am 3.05.1935 wurde auf Initiative vom Prof. Tadas Ivanauskas die Aktiengesellschaft „Zoogarten von Kaunas“ gegründet. Am 1.07.1938 fand die offizielle Eröffnung des Zoos statt.  
Am 12.05.1935 wurde das Museum für Kirchenkunst eröffnet. 
Am 11–17.08.1935 fand der erste Kongress der Litauer der Welt statt. 
Am 2.10.1935 wurde den Leutnant Felix Waitkus (Feliksas Vaitkus), den sechsten Pilot weltweit, der den Atlantik im Alleinflug überquert hatte, feierlich im Flughafen von Kaunas eingeholt. 
1935 wurde auf dem alten Friedhof (heute Ramybes-Park) die Hl. Maria-Verkündungs-Kathedrale gebaut (Architekt E. Frykas), die bis heute in Betrieb ist. 
1935 wurde das Gebäude der Landbank gebaut (Vienybės Platz / K. Donelaičio Str. 73, Projektautor – Ingenieur Karolis Reisonas). 
Am 28.06.1936 wurde das Museum von Maironis eröffnet, das 1941 in das Museum der litauischen Literatur von Maironis umbenannt wurde. 
Am 4.10.1936 wurde die Klosterkapelle der Kongregation der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu (heute Žemaičių Str. 85) eingeweiht. 
Am 1.11.1936 wurde die Kirche des Hl. Antanas aus Paduva eingeweiht (Projektautor Ing. A. Bistrickas). 
1936 wurde der Arbeiterpalast eröffnet, welches 1940 im von den Architekten A. Lukošaitis und A. Novickis entworfenen Haus seinen Platz fand. 
1936 hat man den Bau der Kaukas-Treppe abgeschlossen, die vom Ing. F. Vizbaras entworfen wurde, Projektautor war Architekt S. Kudokas. 
1936 wurde das private Pranas-Mažylis-Krankenhaus für Frauen gegründet. 
Am 24.04.1937 wurde das Offiziershaus eröffnet (A. Mickevičiaus Str. 19, Projektautoren – V. Dubeneckis, S. Kudokas, K. Krikščiukaitis). 
Am 1.07.1937 begann die Geschichte des Tuberkulose-Krankenhauses im Stadtteil Romainiai. 
1937 wurde das 5. staatliche Gymnasium gegründet (Vytauto Pr. 30); seit 1.10.1940 – die 5. Mittelschule. 
1937–1939 wurde die Klinik der Vytautas Magnus Universität gebaut (Eivenių Str. 2), 
1937–1940 wurde die Evangelisch-reformierte Kirche gebaut (E. Ožeškienės Str. 41). 
Am 29.03.1938 gegründete Botschaft Polens residierte zwei Monate lang im Hotel „Lietuva“, später siedelte sie in die Kęstučio Straße um. 
1938 wurde auf Bestellung der Rüstungsabteilung des Landesverteidigungsministeriums ein Forschungslabor gebaut (Architekt V. Landsbergis-Žemkalnis). 
1938 wurde die Jesus-Herz-Kirche im Stadtviertel Nieder-Šančiai (A. Juozapavičiaus Pr. 60, Projektautor Architekt Algirdas Šalkauskis) gebaut. 
1938–1940 wurde das Gebäude von Sparkassen gebaut (Architekten – A. Funkas, A. Lukošaitis, B. Elsbergas). 
Am 6.03.1939 wurde das Institut für Lituanistik von Antanas Smetona eröffnet (Totorių Str. 12, alte Nummerierung) – eine Institution zur Forschung der litauischen Geschichte, litauischen Sprache und Volkskunde. 1940 siedelte das Institut nach Vilnius über. 
Am 21.05.1939 wurde die Sporthalle eröffnet (Projektautor – Ing. A. Rozenbliumas), die Platz für 5000 Zuschauer hatte. 
Im November 1939 ließ sich das japanische Konsulat im Stadtviertel Žaliakalnis nieder, 
1939 wurde der Friedhof von Petrašiūnai angelegt (M. Gimbutienės Str. 28). 
Am 8.03.1940 wurde das Lichtspielhaus „Pasaka“ (Architekt A. Paškevičius; Savanorių Pr. 124) mit 515 Sitzplätzen geöffnet,