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Die erste sowjetische Okkupation (1940–1941)


Am 15.06.1940 fand zwischen 2.00 und 13.00 Uhr die letzte Sitzung des Unabhängigen Litauens im Präsidialamt statt, in der das Ultimatum der UdSSR angenommen wurde. 
Am 19.06.1940 haben die Kommunisten die Leitung des Innenministeriums und dessen Strukturen übernommen. 
Am 29.06.1940 fand auf dem Platz von P. Vileišis am Regierungspalast und an der Vertretung der UdSSR großes Meeting und Demonstration statt. 
Am 01.–13.07.1940 wurde der Sejm der Republik Litauens aufgelöst, in der Botschaft der UdSSR wurde der Plan der blitzschnellen Wahl zum neuen Sejm vorbereitet, der in Moskau bestätigt wurde. 
Am 14.–15.07.1940 fanden die Wahlen zum Sejm statt – ein „Spektakel“ zum Verzicht der Unabhängigkeit Litauens. 
Am 21.07.1940 wurde im Staatstheater die erste Session des Volkssejms eröffnet. 
Am 30.07.–01.08.1940 fängt in Kaunas die Nationalisierung der litauischen Wirtschaft an. 
Am 14.–15.08.1940 fand in der Sporthalle die Tagung der Lehrer statt. Die Lehrer wurden mit den Richtlinien der sowjetischen Bildung bekannt gemacht. 
Am 17.10.1940 begann die Dezentralisierung des Bühnenlebens – es wurde das Kindertheater von Kaunas gegründet, am 27.11.1940 folgte die Gründung des Operettentheaters. 
Am 20.11.1940 verliert Kaunas das Recht auf Selbstverwaltung  
Am 24.11.1940 wurde die neu strukturierte Volksuniversität eröffnet. 
1940 wurde die Schule für die angewandte Kunst gegründet 
Im Dezember 1940–Januar 1941 treten die ersten Zeichen der antisowjetischen Widerstandsbewegung auf 
13.01.1941 wird die Kaunasser Konditoreifabrik „Gegužės 1-oji“ (deutsch „Der 1. Mai“) auf der Basis der enteigneten Fabrik „Tilka“ gegründet. 
Am 26.03.1941 begann die Geschichte der geschlossenen AG „Kauno keliai'' (R. Kalantos Str. 85). 
Am 14.–18.06.1941 kommt es zu den ersten Massenverbannungen.