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Die deutsche Okkupation<br/> (1941–1944)


Am 22.–25.06.1941 fand in Kaunas ein Aufstand statt. 
Am 23.–24.06.1941 wurden in Kaunas die Institutionen des wiederhergestellten Staates gegründet. 
Am 28.06.1941 hat man mit der Entwaffnung der Aufständischen begonnen, 
Ende Juni 1941, nach der deutschen Besetzung der Stadt Kaunas, begannen die Judenverfolgungen und wurden regelmäßige Massenmorde, Pogrome fortgesetzt. 
In der Zeit 10.07–15.08.1941 wurde von der Besatzungsmacht ein jüdisches Getto im Stadteil Vilijampolė errichtet. 
In der Zeit 26.07.–5.08.1941 werden alle autonomischen Strukturen der litauischen Verwaltung liquidiert. 
Im Juli 1941 wurden sieben Konzentrationslager in Kaunas eingerichtet. 
Am 15.09.1941 reichte die Litauische Aktivistenfront (LAF) dem Hauptkommissar in Litauen A. T. von Renteln eine Denkschrift ein, in der ein Protest gegen die Abschaffung der litauischen Regierung und gegen Zivilpolitik der Deutschen, gegen die Missachtung des Privateigentums, Verbot der nationalen litauischen Symbole u.s.w. eingelegt wurde. 
Am 11.10.1941 gründeten die Angehörigen der Intelligenz mit katholischem Hintergrung eine Widerstandsorganisation – die Front der Litauer (LF). 
1941–1944 wurden mehrere Tausend Menschen mit den verschiedenen Nationalitäten, meistens Juden (Gettobewohner, Häftlinge aus anderen europäischen Länder) in den Kaunasser Forts ermordet. 
Im Mai 1942 gründete die Front der Litauer (LF) für den Unabhängigkeitskampf die Kampftruppe „Kęstutis“, deren Stabsquartier und 5 Abteile in Kaunas stationiert waren. 
Am 22.08.1942, nach der Auflösung der provisorischen Regierung, beginnt die litauische Selbstverwaltung unter der Aufsicht der deutschen Verwaltung ihre Tätigkeit, es ist eine Institution von Generalräten, das höchste Glied der örtlichen Verwaltung. 
Am 16.–17.03.1943 haben die Deutschen, als Rache an das litauische Volk wegen des Boikotts zur Gründung einer SS Legion, in den Großstädten Litauens 48 bedeutende Vertreter des gesellschaftlichen Lebens und der Kultur festgenommen und ins KZ Stutthof deportiert, darunter 17 Bürger aus Kaunas. 
Am 25.11.1943 haben politische Parteien und Widerstandsgruppen nach fünf Monate lang dauernden Beratungen in Kaunas ein politisches Untergrundorgan gegründet – das Oberkommittee der Befreiung Litauens, 
Am 3.02.1944 hat General Povilas Plechavičius mit der Organisation des Stabsquartiers des Sonderverbandes Litauens in Kaunas angefangen. 
Am 29.07.–01.08.1944 fand die Schlacht zwischen den deutschen und sowjetischen Armeen um Kaunas statt.