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Die zweite Litauische Republik (1990–...)


Am 14.06.1990 leitete Kaunas den Anfang zur Zerstörung von sowjetischen Okkupationssymbolen ein. 
Am 13.01.1991, nach der Besetztung des litauischen Radios und Fernsehens von Streitkräften der UdSSR in Vilnius, begann in der selben Nacht, um 2:47 Uhr, die längste Liveübertragung aus der unabhängigen Redaktion des litauischen Fernsehens in Kaunas. 
Am 19–21.04.1991 fand das erste internationale Festival „Kaunas Jazz“ (der Leiter – Jonas Jučas) statt. 
Am 20.06.1991 wurde das Denkmal „Kryžius-medis“ („Kreuz-Baum“; Bildhauer Robertas Antinis jr., Architekt Eugenijus Miliūnas) für die Opfer des Aufstandes am 22.–28. Juni 1941 im Park der Ruhe (früher der alte Friedhof) enthüllt. 
Am 02.08.1991 wurde litauisches Sportmuseum, und am 27.12.1993 – die erste Ausstellung offiziell eröffnet. 
1991 wurde ein Jazzorchester namens „Kauno bigbendas“ („Kaunasser Big Band“) gegründet. 
Seit 1991 werden die Auszeichnungen von der Selbstverwaltung der Stadt Kaunas verliehen: 
Seit 1991 ist Kaunas die einzige Stadt Litauens, das zur Vereinigung der Hansestädte gehört. 
Am 5.02.1992 wird das Museum für Kinderliteratur geöffnet (gegründet 1991). 
Am 7.08.1992 wurde die AG „Urmas“ („Großhandel“) gegründet. 
Am 24.09.1992 wurde der Regionalpark vom Kaunasser Stausee gegründet. 
Im Oktober 1992 wurde das Kleintheater Kaunas unter der Leitung von Rolandas Atkočiūnas gegründet. 
1992 wurde die AG „Kauno dujotiekio statyba“ („Der Gasleitungsbau Kaunas“) gegründet. 
1992 nahm die AG „Požeminiai darbai“ ihre Tätigkeit auf. 
1992 wurde die AG „Senukai“ gegründet. 
Am 04.06.1993 wurde das Verbannung- und Resistenzmuseum (Vytauto Prospekt 46) eröffnet. 
Am 17.07.1993 wurde ein Denkmal für die litauischen Flieger Steponas Darius und Stasys Girėnas in der Nähe vom Eichenhain (Ąžuolynas) und S. Darius und S. Girėnas Sportzentrum enthüllt. 
Am 31.08.1993 verlässt die letzte russische Truppeneinheit die Stadt Kaunas. 
Am 6.09.1993 zelebrierte Papst Johannes Paul II. die Messe am Zusammenfluss von Nemunas und Neris. 
Am 29.10.1993 wurde die geschlossene AG „Pirmas žingsnis“ („Der erste Schritt“) gegründet, die orthopädische und ergotherapeutische Erzeugnisse produziert. 
1993 wurde der erste Teil der Brücke von Lampėdžiai über den Fluss Nemunas eröffnet, 1997 – der zweite Teil. 
Am 7.07.1994 fand die feierliche Eröffnung des Sängerfestes der Litauer der Welt und der Tag der Lieder statt. 
1994 wurde die Gedenkstätte in der ehemaligen Wohnung des Szenografen Liudas Truikys und seiner Ehegattin, der Opernsängerin, Marijona Rakauskaitė gegründet. 
1994 wurde das Museum für Kommunikation gegründet. 
Am 6.07.1995 hat der Bischof von Vilkaviškis Juozas Žemaitis das Kloster der Kongregation der Schwestern von der Hl. Elisabeth (J. Pabrėžos Str. 1) feierlich geweiht. 
Im Dezember 1995 wurde das Hotel „Santaka“ (deutsch „Zusammenfluss“) geöffnet. 
Am 15.08.1996 wurde die Kirche der Heiligen Jungfrau Maria Königin des Rosenkranzes und das Zuhause des Salesianer Zentrums in Palemonas eingeweiht. 
Am 22.10.1996 wurde die Freie Wirtschaftszone (FWZ) Kaunas in Karmėlava gegründet. 
Am 14.12.1996 wurde im ehemaligen Hause (Vydūno Allee 2) der Opernsängerin Adelė Nezabitauskaitė-Gaulaunienė (1895–1962) und des Kunsthistorikers Paulius Galaunė (1890–1988) die Gedenkstätte eröffnet. 
1996 wurde die Höhere Kolpingsschule (Laisvės Allee 101) gegründet. 
1996 fand das erste Pažaislis Musikfestival statt. 
Am 8.07.1997 wurde die Gedenkstätte des Schriftstellers und gesellschaftlich aktiven Geistlichen Juozas Tumas-Vaižgantas (1869–1933) eröffnet. 
1997 ließ sich im ehemaligen Kino „Laisvė“ („Freiheit“; Laisvės Allee 46A) der Klub „Combo“ nieder ( 1992 wurde die Musikfirma „Combo“ gegründet). 
1997 wurde eine internationale Textilkunstausstellung „Textile‘97“ (litauisch „Tekstilė‘97“) veranstaltet, 
Am 13/15.06.1998 wurden die Überreste des litauischen Diplomaten, auch des Ehrenbürgers der Stadt Kaunas, Stasys Lozoraitis (1924–1994) aus den USA zurückgebracht und auf dem Friedhof von Petrašiūnai begraben. 
1998 beginnt man mit dem Bau der Heiliggeistkirche im Stadtviertel Šilainiai (Milikonių Str. 14). 
Am 20.05.1999 wurde der Geburtstag der Stadt Kaunas zum ersten Mal gefeiert. 
Im Juli 1999 wurde das Tourismus-Informationszentrum Kaunas gegründet. 
Am 8.09.1999 wurde die Internationale wirtschaftliche Hochschule gegründet, 
Am 31.10.1999 wurde in der ehemaligen Kultursaal von AG „Rokų keramika“ die Kapelle der Heiligsten Familie geweiht. 
1999 wurden in Marvelė die mechanisch-chemischen Kläranlagen (die 1. Stufe des Projekts) und am 16.09.2008 – die biologischen Kläranlagen (die 2. Stufe des Projekts) in Betrieb genommen. 
Am 01–04.06.2000 fand in Kaunas das Zweite Eucharistische Kongress Litauens statt. 
Am 10.06.2000 fand das erste Fest der Motorradfahrer (Biker) „Bike Show Millenium“ statt. 
Am 15.06.2000 wurde das Memorial des Leidens Litauens für die Opfer des litauischen Genozides im Friedhof von Petrašiūnai enthüllt. 
Im Mai 2001 wird mit dem Bau der Kirche des Seligen Jurgis Matulaitis im Wohnviertel Eiguliai (Architekt R. Zimkus; S. Žukausko Str. 3B) angefangen. 
Am 4.06.2001 wurde die Gedenkstätte des Kardinals Vincentas Sladkevičius in seiner ehemaligen Wohnung (M. Valančiaus Str. 6) eröffnet. 
Am 14.05.2002 wurde das Denkmal „Aukos laukas“ („Opferstätte“) und die Aufschrift „Romas Kalanta 1972“ am Ort des tragischen Protestes von Romas Kalanta enthüllt. 
Am 4–7.07.2002 wurde das erste Festival von Operettenmusik „Operetė Kauno pilyje“ („Operette in der Kaunasser Burg“) veranstaltet. 
Am 30.09.2002 wurde das gesellschaftliche Polizeimuseum in Kaunas eröffnet. 
Am 22.10.2002 wurde die Brücke von M. K. Čiurlionis über den Fluss Nemunas eingeweiht (der Bau der Brücke begann im Jahr 1991). 
Am 21.11.2003 wurde das Einkaufszentrum „Molas“, 
2003–2006 wurde der Wohnkomplex im Stadtviertel Aukštoji Freda gebaut. 
Am 15.09–08.10.2004 fand das erste Fotofestival in Litauen „Kauno fotografijos dienos“ (deutsch „Kaunas Fototage“). 
2005 hat das Kaunasser Sinfonieorchester (gegründet 2004) seine Tätigkeit aufgenommen. 
Am 10.04.2007 wurde das Einkaufs- und Vergnügungszentrum „Akropolis“ (Karaliaus Mindaugo Prospekt 49) eröffnet. 
Im Juli 2008 wurde das Amphitheater (Architekten Asta Prikockienė und Andrius Velutis) an der alten Anlegestelle von Nemunas in der Altstadt erbaut. 
Am 26.09.2008 wurde mit dem Bau von Arena (Hauptarchitekt Eugenijus Miliūnas) auf der Insel des Flusses Nemunas in Kaunas angefangen, 
Am 12.11.2008 wurde nach dem Beschluss der Regierung der Litauischen Republik das Entwicklungsprogramm von Integriertem Wissenschaft, Studium und Wirtschaft Zentrum „Santaka“ bestätigt. 
2008 wurde die Kirche Zum guten Hirten (Architekt Algimantas Kančas) im Wohnviertel Dainava (V. Krėvės Prospekt 95A) gebaut. 
Am 22.08.2010 wurde ein Denkmal für die Mutter der litauischen Freiheitskämpfer im Park der Ruhe (früher der alte Stadtfriedhof, Vytautas Prospekt) enthüllt. 
2010–2011 wurde der Campingplatz der Kaunasser Region in Lampėdžiai (Gervių Str. 9) gebaut und am 20.07.2012 offiziell eröffnet. 
Am 14.02.2011 wird das Präsidentenbibliothek-Museum von Litauischen Staatspräsidenten Valdas Adamkus (S. Daukanto Str. 25) eingerichtet. 
Am 24.03.2014 wurde der Friedhof von Vainatrakis eröffnet. 
Im März 2015 wurde die moderne Architektur von Kaunas aus 1919–1940 mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.